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Mein Unternehmen und ich

Nr. 107 - TEIL 2: Vertrauen statt Kontrolle: Remote-Teams führen - mit Martin Skrodzki (Infront)

Remote führen, intrinsische Motivation fördern und Vertriebsteams richtig steuern

11.08.2026 23 min Christian Lueters & Andreas Hoffmann

Zusammenfassung & Show Notes

Wir setzen unser dreiteiliges Gespräch mit Martin Skrodzki fort. Nachdem wir im ersten Teil über Sportvermarktung, Emotionen und die rationale Begründung von Kaufentscheidungen gesprochen haben, geht es in diesem zweiten Teil deutlich stärker um die Menschen hinter dem Vertrieb: Wie führt man ein hybrides Team? Wie unterscheidet man Aktivität von echtem Ergebnis? Und warum sind fünf gute Leads manchmal wertvoller als 65 schlechte?

Martin führt bei Infront Germany ein elfköpfiges Team, das teilweise in Frankfurt und teilweise remote in ganz Deutschland arbeitet. Wir sprechen darüber, wie Vertrauen, klare Prioritäten und qualitative Vertriebssteuerung zusammenwirken – und warum ein Dashboard allein noch keine gute Führung ausmacht.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, welche Menschen überhaupt für Vertrieb geeignet sind. Martin betont die Bedeutung von intrinsischer Motivation, Soft Skills und dem richtigen Charakter. Gleichzeitig diskutieren wir darüber, was man im Vertrieb tatsächlich lernen und entwickeln kann.

Danach schauen wir auf ein Modell, das bewusst nicht nur auf individuelle Leistung setzt: Bei Infront gibt es keine persönliche Provision auf einzelne Deals, sondern eine Teamorientierung. Wir sprechen darüber, warum dieses Modell funktionieren kann und welche Rolle Eigenmotivation dabei spielt.

Zum Abschluss geht es um Remote-Führung und die Frage, warum persönliche Begegnungen trotz digitaler Zusammenarbeit wichtig bleiben. Martins Team kommt mindestens einmal im Monat für mehrere Tage zusammen – nicht nur für Meetings, sondern auch für Austausch, gemeinsame Aktivitäten und den Aufbau echter Beziehungen.

Teil 2 von 3: Im ersten Teil haben wir die Verbindung von Emotion und rationaler Kaufentscheidung sowie die Entwicklung der Sportvermarktung betrachtet. In diesem Teil geht es um Führung, Vertrieb und Teamkultur. Im dritten Teil gehen wir noch tiefer in Martins Teamführung und die unterschiedlichen Produktwelten ein.

Wenn du uns nicht nur hören, sondern auch sehen möchtest, kannst du dies auf unserem YouTube-Kanal:
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Warum solltest du zuhören?
Wir sprechen Woche für Woche über Unternehmertum, Vertrieb, Sogverkauf, Kundenbindung und Unternehmensentwicklung – aber nicht nur aus theoretischer Perspektive. Wir wollen zeigen, wie sich Geschäftserfolg, Selbstbestimmung und persönliche Entwicklung tatsächlich im Unternehmeralltag miteinander verbinden lassen.

In dieser Folge bekommst du wertvolle Einblicke in die praktische Vertriebsführung eines Teams, das über ganz Deutschland verteilt arbeitet. Wir sprechen über unternehmerische Herausforderungen, Recruiting, Leistungssteuerung, Teamprovision und die Frage, wie man Menschen führt, ohne sie permanent kontrollieren zu müssen.

Dabei geht es auch um persönliche Lebensumstände: Was passiert, wenn Mitarbeitende Familie haben, weit entfernt wohnen oder private Themen ihre Performance beeinflussen? Und wie kann eine Führungskraft damit umgehen, ohne die geschäftlichen Ziele aus den Augen zu verlieren?

Wer jede Woche zuhört, bekommt deshalb nicht einfach einzelne Geschäftstipps, sondern unterschiedliche Perspektiven auf Unternehmertum, Erfolg definieren, Skalierung, Kundenbindung und nachhaltige Unternehmensentwicklung.


Wichtige Themen:
  • Qualität statt Aktionismus: Warum fünf hochwertige Leads besser sein können als 65 schlechte.
  • Remote-Führung: Wie ein hybrides Vertriebsteam über ganz Deutschland hinweg geführt werden kann.
  • Intrinsische Motivation: Warum Motivation nicht einfach durch einen Kick-off oder äußeren Druck erzeugt werden kann.
  • Vertrieb lernen: Welche Fähigkeiten man entwickeln kann – und welche Eigenschaften bereits vorhanden sein sollten.
  • Teamprovision: Warum ein gemeinsames Vergütungsmodell Zusammenarbeit fördern und Interessenkonflikte reduzieren kann.
  • Recruiting: Warum Martin im Vorstellungsgespräch stärker auf Auftreten, Skills und Persönlichkeit als nur auf den Lebenslauf schaut.
  • Teamtage: Warum persönliche Treffen für Unternehmenskultur, Kundenbindung und Mitarbeiterbindung auch im Remote-Zeitalter wichtig bleiben.
  • Führung zwischen Mensch und Ergebnis: Warum positive Arbeitskultur und klare Leistungsanforderungen kein Widerspruch sein müssen.

Episodenhighlights:
  • „65 Leads oder 5?“ – Wir sprechen darüber, warum Vertriebsaktivität nicht automatisch Vertriebserfolg bedeutet.
  • „Vertrieb ist Ergebnissport“ – Martin erklärt, wie er Prioritäten setzt und sein Team auf die wirklich relevanten Themen fokussiert.
  • Team statt Ellenbogen – Bei Infront gibt es keine persönliche Provision auf einzelne Deals. Stattdessen partizipiert das Team gemeinsam am Erfolg.
  • Kann man Vertrieb lernen? – Martin und Christian Lueters widersprechen sich an einem spannenden Punkt und diskutieren, welche Rolle Talent, Soft Skills und Training spielen.
  • Remote ist nicht gleich persönlich – Warum monatliche Teamtage für Martin ein Mindestmaß sind und weshalb gemeinsame Erlebnisse die Bindung an Team und Unternehmen stärken.
  • Mensch oder Dashboard? – Wir sprechen darüber, warum gute Führung weder ausschließlich aus Kontrolle noch ausschließlich aus Harmonie bestehen kann.

Links & Ressourcen: